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Wo bleiben die ganzen E-Busse?

Es könnte so leise sein in den österreichischen Städten und Dörfern. So angenehm ruhig wie es bereits in China’s Metropolen ist. Dass die U-Bahnen und S-Bahnen bei uns in Österreich nicht mit Benzin oder Diesel fahren, ist gottseidank selbstverständlich und hat sich so eingebürgert. Wenn man dort allerdings in einen Öffi-Bus steigt, genießt man ein Gefühl des Schwebens über den Asfalt. Anders als bei uns, wo der Dieselmotor lautstark brummt, dass nicht mal eine Unterhaltung möglich ist, gleitet man in China und mittlerweile auch anderen, europäischen Städten gemütlich dahin. Und zwar mit dem E-Bus.
Bereits 2019 bat Geschäftsführer Dino Eicher von WE MOVE NOW dem Verkehrsverbund Tirol an, bei der Bestellung von elektrischen Bussen aus Fernost behilflich zu sein und organisieren zu können. Warum in den letzten 2 Jahren nichts dahingehend passiert ist, lässt natürlich viele Fragen offen.

Zumal in französischen Städten, in den Niederlanden und Norwegen bereits E-Busse unterwegs sind und problemlos funktionieren. Sogar die Wiener Linien haben für ein paar Linien Mini-E-Busse angeschafft. Es wird Zeit, dass sich auch die „grüne“ Stadt Innsbruck, dessen Farbe nach dem Schadstoffausstoß des Verkehrs eher dunkelgrau ist mit den Stadtbetrieben IVB endlich ihre Flotte umstellt. Sogar die FPÖ äußert sich im September 2020 enttäuscht zu Wort, dass die IVB „stinkende Dieselbusse“ anschafft, die vermutlich wieder 8 – 10 Jahre in Betrieb sein werden.
 
Aber es geht eben auch anders. WE MOVE NOW konzentriert sich auf Städte und Kommunen, die eben realisieren, dass es insgesamt günstiger, gesünder und auf jeden Fall nachhaltiger ist, auf emissionsfreie Mobilität umzusteigen und kann für 2022 schon erfolgreiche Projekte ankündigen.

 

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